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Die INs & OUTs der Woche mit klugen "Wonder Woman"-Fans im Kindergarten und dummen "Spaceballs"-Nichtkennern auf Twitter
Von siham.net-Redaktion — 18.06.2017 um 19:57
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Hier findet ihr jede Woche – garantiert subjektiv – unsere Gewinner und Verlierer aus der Film- und Fernsehwelt und unserem Redaktionsalltag. Diese Woche dabei: Putzige Kiddies, Taika Waititi versus Rassismus und eine unabsichtliche Trump-Debatte.

Diese Woche IN:

Mal wieder Wonder Woman – denn sie inspiriert auch die Allerkleinsten. Regisseurin Patty Jenkins hat auf Twitter eine Liste von herzerwärmenden Ereignissen geteilt, die sich nach der Veröffentlichung des Kinofilms in einem Kindergarten abgespielt haben. So wünschte sich ein kleiner Junge beispielsweise eine Wonder-Woman-Lunchbox, ein Mädchen kam statt in ihrer Uniform in einem Wonder-Woman-Kostüm in den Kindergarten und wurde von niemandem schief angesehen und ein anderes Mädchen erteilte dem Superheldenfilm den absoluten Ritterschlag: er sei besser als „Die Eiskönigin“. Hier könnt ihr euch die Liste ansehen.

Los Angeles ehrt Adam West mit dem „Bat-Signal“: Einen besseren Abschied kann es fast gar nicht geben. Um den im Alter von 88 Jahren verstorbenen „Batman“-Darsteller Adam West zu ehren, wurde in der Filmmetropole LA das berühmte „Bat-Signal“ aufs Rathaus projiziert. Anwesend bei der Tribut-Zeremonie am 15. Juni 2017 waren u. a. Bürgermeister Eric Garcetti und Polizeichef Charlie Beck. Die Aktion der Stadt ist ein würdevoller Abschied für den legendären Batman.



Taika Waititi und sein #GiveNothingtoRacism-Video: Der „Thor 3“-Regisseur begegnet Rassismus mit seiner unvergleichlichen Art von Humor. Der Neuseeländer maorischer Herkunft hat sich dafür in den Dienst der New Zealand Human Rights Commission gestellt, auf deren Website es heißt, Rassismus sei ein echtes und wachsendes Problem bei den Kiwis. Derzeit geht der satirische Clip mit Taika über die Absurdität von Rassismus um die Welt – und kommt auch bei uns sehr gut an:




Diese Woche OUT:

Leute, die nichts checken: Die sind eigentlich immer out. In diesem speziellen Fall meinen wir aber diejenigen, die einen unnötigen Shitstorm über „Die Goldbergs“-Schöpfer Adam F. Goldberg haben hereinbrechen lassen, als er seinen Kommentar über den „ahnungslosesten und unfähigsten“ Präsidenten aller Zeiten twitterte… nämlich den aus „Spaceballs“! Damit sind die Twitter-User, die dachten, seine Tiraden richteten sich gegen Trump, dem Filmemacher – der sich dabei natürlich niiiichts gedacht hat… - großartig auf den Leim gegangen. Goldberg ließ sich übrigens von den Anfeindungen nicht beirren und twitterte fröhlich weiter.

Tom Hardys Hund ist gestorben: Es müssen nicht immer die ganz großen Dinge sein, die wir aufgreifen. Manchmal reicht auch eine kleine, traurige Nachricht wie die über Tom Hardys verstorbenen Hund und „besten Freund“ Woodstock, den der Schauspieler sehr geliebt hat, wie seine von Herzen kommende Nachricht auf Tumblr beweist.

Action statt Horror im „Resident Evil“-Reboot: Mit dem angekündigten Reboot der „Resident Evil“-Kinoreihe schöpften Fans des Games Hoffnung, nun könne es endlich – der Vorlage gemäß – mehr in Richtung Horror gehen. Doch Pustekuchen! Wenn sich Mitproduzent Hiroyuki Kobayashi durchsetzt, wird es wie auch bei den bisherigen Filmen von Paul W.S. Anderson vor allem um Action gehen. Wenn man bei dem Reboot alles gleich macht wie beim Original, wird er nur noch unnötiger…



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Kommentare
  • Deliah C. Darhk
    Auch, wenn es hier als In angesehen wird, finde ich die Kinderreaktionen auf WW eher fragwürdig.Dass Kinder, die gar nicht das Alter haben, den Film sehen zu können so darauf reagieren zeigt nämlich vor Allem eins: Dass es gar nicht um Sichtung und Qualität des Films geht, sondern um das Mitreissenlassen eines Hypes. Da dieser Hype aber von Medien und sozialen Netzwerken überwiegend vom Frauenthema getragen wird, wirft dass dann ein Licht auf die Publikationen über den bzw zum Film, die den Verdacht erwecken schlicht politischen Willen zu transportieren und nicht wirklich an den Qualitäten des künstlerischen Wertes orientiert zu sein.Sollte sich aber (für mich ggflls morgen) herausstellen, dass der Streifen nur solide und nicht mehr ist, wird nach dem Abklingen des Hypes der bittere Beigeschmack eines Pushings a la Frauenquote aufkommen. Damit hilft man aber keiner Frau. Es macht es für die Nächste nur schwerer.
  • Silvio B.
    Ich finde es auch fragwürdig, dass die Kinder den Film sehen durften, aber die Reaktionen zeigen, dass sie die Botschaft des Films verstehen. Es geht ja nicht nur um die Lunchbox ;)Ich fand den Film übrigens klasse. Es macht einfach unglaublichen Spaß zuzusehen, wie, und mit welcher Wucht, Diana ihren Gegnern den Hintern versohlt. Liegt auch bisschen daran, dass ich die Musik dazu liebe.
  • Deliah C. Darhk
    Ein Kinderfilm ist WW allerdings auch nicht. FSK 12 entspricht eher einem Jugendfilm.Ich hatte zwar in der Tat auch Superheldinnen-Vorbilder wie z. B. She-Hulk, Invisible Woman und Spider-Woman, aber auch solche wie Barbie und die kleine Hexe oder Doris Day, die gemessen am Weltbild jener Zeit extrem emanzipierte Rollen spielte.Meine Tochter (17) ist am Thema Superheld(inn)en komplett desinteressiert. Ihre Heldinnen sind Anne Will, Mutter Theresa, Sarah Wagenknecht und alle Frauen, die sich öffentlich für Aufklärung, Toleranz und soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit einsetzen. Vorbilder gibt es überall schon lange und genug, und meine persönliche Meinung dazu ist, dass die noch nicht mal vom gleichen Geschlecht sein müssen. Meine drei prägendsten Vorbilder waren mein Vater, mein Bruder, mein Prof. Ich habe mich aber nie gefragt, ob ich auch kann was die konnten. Ich habe es einfach geübt und getan. Echte Emanzipation bedeutet mE nämlich auch, sich nicht nur am eigenen Geschlecht zu orientieren, denn damit setzt man sich selbst bereits die ersten Schranken, und zwar im eigenen Kopf.
  • Deliah C. Darhk
    Ich dachte mir an sich nie, dass ich She-Hulk oder sonst wer sein wolle. Ich wollte immer wie sie oder besser sein. Von daher war das Geschlecht tatsächlich nie ein Thema für mich (ausser bei Äusserlichkeiten wie Figur, Frisur etc natürlich).Meine Tochter hingegen hat tatsächlich fast nur weiblixhe Ideale. Aber die kennt ihren Vater auch nicht und wurde von mir und meiner Zwillingsschwester erzogen. Kann schon sein, dass sie da etwas einseitig geprägt wurde. Da will ich mich nicht festlegen.Bei mir heisst FSK 12, dass ich diese Filme Kindern unter diesem Alter keine Sichtung erlaube. (Über vier oder acht Wochen muss man natürlich nicht diskutieren.)Schock: Wir waren gerade in WW.Ausser meinem Mann und mir nur noch zwei Besucher (Männer) im Cinemaxx, und einer ging nach der Hälfte.Der Filn hat zwar kleinere Schwächen, ist aber schon stark umgesetzt. Lag hoffentlich am Freibad-Wetter und der Uhrzeit..
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